Foto: Pixelio.de /kaetta
Bisher dachte man, wenigstens im Winter würden Zecken aufgrund der niedrigen Temperaturen in Winterstarre verfallen und damit keine Gefahr darstellen. Nach einem Bericht der Augsburger Allgemeinen könnte das ein gefährlicher Irrtum sein. Aufgrund des Klimawandels und des bisher sehr milden Herbstes muss man mittlerweile das ganze Jahr mit Zecken-Aktivität rechnen. Denn bereits ab 5°C regen sich die kleinen Blutsauger und begeben sich auf die Suche nach potentiellen Opfern. Eine besondere Gefahr geht dabei von Zecken aus, die sich in der Kleidung festgesetzt haben und erst Tage später unbemerkt zustechen. Abhilfe schafft die richtige Behandlung der Wäsche in der Waschmaschine .
Leider erweist sich der gemeine Holzbock als außerordentlich robustes Lebewesen. Wasser allein kann ihm nicht viel anhaben. Erst Temperaturen über 50°C machen der Zecke den Garaus. Kleidungsstücke, die im Verdacht stehen, Zecken zu beherbergen, sollten daher mit mindestens 60°C in der Waschmaschine gewaschen werden. Wer ganz sicher gehen will, steckt die Textilien nach der Wäsche in den Trockner und wählt auch hier die höchste Temperaturstufe. Zeckenbisse sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Dem Bericht in der Augsburger Allgemeinen zufolge erkrankten in Deutschland jährlich mehr als 100.000 Menschen an der von Zecken übertragenen Borreliose .
Bildquelle: Pixelio.de /kaetta