Dez 22

Elektrische Haushaltsgeräte mit technischem Defekt sind oft für Wohnungsbrände verantwortlich. Als Laie hat man zwar keinen Einblick ins Innere der Geräte, Stecker und Kabel sollten jedoch regelmäßig untersucht werden. Schwarze Verfärbungen, spröde Isolierungen und anderweitige Schäden sind Zeichen für dringenden Handlungsbedarf. Die Kabel von Bügeleisen beispielsweise verfügen über ein hitzebeständiges Textilgeflecht, das seine Aufgabe natürlich nur erledigen kann, solange es unbeschädigt ist. Moderne Dampfbügeleisen sind darüber hinaus mit weiteren Sicherheitsfeatures ausgestattet.

Um zu verhindern, dass ein vergessenes Bügeleisen einen Brand auslöst, verfügen moderne Geräte über eine Abschaltautomatik. Sobald das Bügeleisen eine Weile unbewegt steht, wird die Heizung der Bügelsohle deaktiviert. Diese Sicherheitsautomatik findet man beispielsweise beim Rowenta DW 9040 Steamium oder beim Tefal FV 9430 Ultimate Autoclean.

Nicht nur durch Überhitzung von Heizelementen, sondern auch durch Kurzschlüsse können gefährliche Brände ausgelöst werden. Eine effektive Maßnahme, um Stromunfälle und elektrisch bedingte Brände zu vermeiden, ist der Einbau eines Fehlerstrom-Schutzschalters. Eine solche Sicherung vergleicht den hin- und zurückfließenden Strom und deaktiviert die Stromzufuhr, wenn Fehlströme auftreten, zum Beispiel durch schadhafte Isolierungen.

Kommt es doch einmal zu einem Schwelbrand, so können Rauchmelder lebensrettend sein, denn viele Rauchgasvergiftungen mit tödlichem Ausgang ereilen die Bewohner im Schlaf. Vor allem das Schlafzimmer, am besten aber alle Räume einer Wohnung sollten daher mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Da die meisten Geräte mit Batterie arbeiten, können sie ganz flexibel aufgehängt werden. Ein Batteriecheck sollte allerdings regelmäßig durchgeführt werden.

geschrieben von Maik \\ tags: , , , , ,


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