Wäschewaschen gehört zu den lästigen Dingen des Alltags, die möglichst wenig Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen sollen. Im deutschen Durchschnittshaushalt wird dreimal wöchentlich die Waschmaschine angeworfen. Bei diesem Unterfangen dominieren eingefahrene Verhaltensweisen und alte Gewohnheiten, die oftmals nicht mehr dem technischen Entwicklungsstand der Geräte entsprechen und dadurch unnötig viel Energie verschwenden. Nach einem Bericht der Westdeutschen Zeitung hat eine repräsentative Studie von TNS Emnid ergeben, dass viele Menschen in ihrem Waschverhalten das Sparpotential moderner Waschvollautomaten kaum ausnutzen. Dabei kann durch die Beachtung einiger Grundregeln viel Energie und somit auch Geld gespart werden.
Eine weit verbreitete Grundregel gilt nicht mehr: Wer früher noch gelernt hat, dass in der Trommel eine Handbreit Platz gelassen wird, muss nun umdenken. Die Trommeln moderner Maschinen sollte man sogar mit leichtem Druck befüllen, so die Vize-Präsidentin des Deutschen Hausfrauenbundes in WZ-online. Überhaupt scheint es noch keine Selbstverständlichkeit zu sein, die Maschine immer voll zu beladen. Dabei lassen sich auf diesem Wege die Ressourcen Strom und Wasser am effektivsten einsparen.
Wer bei seiner Waschmaschine über Energiesparprogramme verfügt, sollte diese auch konsequent nutzen. Auch hier hat die Emnid-Umfrage Defizite aufgedeckt. Dank effektiver Waschmittel wird die Wäsche heutzutage auch bei niedrigen Temperaturen und verkürzten Waschgängen sehr hygienisch gereinigt. Viele neuere Textilien vertragen ohnehin keine hohen Temperaturen mehr. Die 95°-Wäsche, die immer noch bei rund 10% aller Waschgänge eingestellt wird, sollte nur noch im Ausnahmefall und bei sehr hartnäckiger Verschmutzung Anwendung finden.