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Fett- und Öl-Flecken sind wahrhaft hartnäckig und lassen sich nur schwer restlos beseitigen – wobei sich das Entfernen von Fahrradkettenöl noch ein bisschen schwieriger gestalten dürfte wie das von Lebensmittelöl. Wie bei fast jedem Fleck gilt auch bei Ölflecken: Je schneller man seine Beseitigung in Angriff nimmt, desto höher sind die Chancen ihn ohne Rückstände zu entfernen. „Flecken-Profis“ legen unter das entsprechende Kleidungsstück eine saugende Unterlage, beispielsweise mehrere Lagen Küchenpapier. Anschließend wird der Ölfleck wahlweise mit Wasch-/Reinigungsbenzin oder mit Alkohol und anschließend mit Terpentin behandelt.
Läuft alles wie geplant, sollte sich das Öl von dem Stoff lösen und im Küchenpapier ablagern. Etwaige Reste versucht man am besten mit fettlösendem Spüli zu beseitigen.
Eine andere Methode, Öl aus der Kleidung zu entfernen, ist der Butter-Trick. Hört sich merkwürdig an, mit einer fettigen Substanz gegen Fett-Flecken vorzugehen, es soll aber helfen. Wie? Ganz einfach, man bestreicht die befleckte Kleidungsstelle mit Butter (bitte kein fettarmes Produkt) und steckt es anschließend in die Waschmaschine. Wirkt die Butter wie gewünscht, sollte sie das Öl „vorlösen“ und die Waschmaschine erledigt den Rest.
Wie bei allen Flecken-Entfernungs-Tipps empfiehlt es sich auch in diesem Fall, die zur Entfernung empfohlenen Mittel zunächst vorsichtig an einer weniger sichtbaren Stelle auszuprobieren. Dass man auf seine Seiden-Bluse nicht eine Flasche Terpentin draufkippt, versteht sich von selbst.
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