Okt 21

Die Hersteller von Waschmaschinen stellen die niedrigen Verbrauchswerte von neuen Geräten in den Mittelpunkt ihrer Werbung. Die Einsparung von Energieressourcen soll sich demzufolge schon mittelfristig positiv im Geldbeutel bemerkbar machen. Das ist richtig – dennoch macht es Sinn, zwischen ökonomischen und ökologischen Aspekten zu unterscheiden, um den optimalen Zeitpunkt zur Neuanschaffung eines Gerätes zu bestimmen. Vor allem beim Ersatz sehr alter Geräte gibt es in jeder Hinsicht positive Effekte, wie die Stuttgarter Zeitung auf der Grundlage einer Studie des Öko-Instituts e.V. berichtet.

Unter finanziellen Gesichtspunkten sind die Wissenschaftler vom Öko-Institut zu folgendem Ergebnis gekommen: Beim Austausch von 15-20 Jahre alten Modellen hat man nach rund sechs Jahren durch die Ersparnis an Energie- und Betriebskosten den Kaufpreis wieder reingeholt. Angesichts der hohen Lebensdauer moderner Waschmaschinen ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Komplizierter fällt die Berechnung unter ökologischer Perspektive aus: Eine Gesamtökobilanz muss nicht nur den Betriebsverbrauch, sondern auch den Energieaufwand und die Klimabelastung berücksichtigen, die während der Herstellungs- und Entsorgungsprozesse anfallen. Stellt man dies in Rechnung, so amortisiert sich der Studie zufolge die Neuanschaffung bei einer 15 Jahre alten Waschmaschine unter Energieverbrauchsaspekten bereits nach drei Jahren, hinsichtlich der Klimabelastung nach fünf Jahren.

Unterm Strich gilt: Je älter das ersetzte Gerät und je effizienter die neue Maschine, desto günstiger fällt die Gegenrechnung sowohl ökonomisch als auch ökologisch aus. Bereits nach wenigen Jahren schreibt der Verbraucher schwarze Zahlen und spart effektiv Energie und Ressourcen.

geschrieben von Maik \\ tags: , , , ,


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