Dez 16

Foto: Miele

Intelligente Strom-Messgeräte, sogenannte Smart Meters, können dem Verbraucher anzeigen, wieviel Strom er gerade verbraucht. Möglich wird das durch vernetzte Informationstechnik: Wo früher der alte Stromzähler hing, könnte sich bald ein High-Tech-Messgerät mit Daten-Schnittstelle befinden. Die aktuellen Verbrauchsdaten werden dann über Telefon- oder Internetkanäle weitergeleitet und können vom Verbraucher in Echtzeit über ein Online-Account eingesehen werden. Das macht den Stromverbrauch transparenter, Vielverbraucher lassen sich leichter identifizieren. Auch Miele hat dieses Prinzip der Verbrauchstransparenz entdeckt und wird es in seine Haushaltsgeräte integrieren.

Auf der diesjährigen IFA wurde der Waschvollautomat Miele W 1978 WPS vorgestellt. Das Gerät verfügt über eine Eco Feedback-Funktion, mit deren Hilfe die Verbrauchsprognose für den jeweiligen Waschgang den tatsächlichen Verbrauchswerten nach Programmende gegenübergestellt wird. Darüber hinaus werden die Verbrauchswerte gespeichert und addiert, so dass man zum Beispiel den aktuellen Jahresverbrauch immer im Blick hat.

Die schönste Anzeigetechnik würde natürlich nur wenig nutzen, wenn man den Verbrauch gar nicht beeinflussen kann. Bei der Miele W 1978 WPS kommen aber umfangreiche Spartechnologien zum Einsatz. So sparen die Programme Baumwolle Eco und Baumwolle Eco plus bis zu 50 % Energie im Vergleich zur Energieeffizienzklasse A. Zudem sind unterschiedliche Wasseranschlüsse vorgesehen: Neben Brauch- und Brunnenwasser kann die W 1978 WPS auch Warmwasser energiesparend verarbeiten. Die Markteinführung ist für das Frühjahr 2010 vorgesehen.

geschrieben von Maik \\ tags: , , , , , ,


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