
Foto: Miele
In den meisten Haushalten wird erst dann eine neue Waschmaschine angeschafft, wenn die alte endgültig den Geist aufgegeben hat. Was auf den ersten Blick durchaus vernünftig erscheinen mag, stellt sich bei genauer Untersuchung der Verbrauchswerte anders dar: Vergleicht man ein aktuelles Modell mit einer fünfzehn Jahre alten Maschine, dann zeigt sich, dass ein Geräte-Austausch sich bereits vor dem Ende der Lebensdauer lohnt. Das gilt sowohl in ökologischer wie in ökonomischer Hinsicht, denn die Einsparmöglichkeiten beim Strom gehen bis zu 40%, beim Wasser sogar bis 50%. Wenn es also für die Außerdienststellung alter Waschmaschinen auch keine staatliche Abwrackprämie gibt, so lässt sich über die Verbrauchswerte doch soviel Geld einsparen, dass sich der Rausschmiss alter Geräte rechnet.
Die neuen Waschvollautomaten von Miele verbrauchen rund 10% weniger Energie, als von der Energieeffizienzklasse A gefordert wird. Trotz dieser vorbildlichen Werte wird immer noch besonders viel Strom zur Erwärmung des Waschwassers benötigt. Miele hat daher Waschmaschinen entwickelt, die direkt ans Warmwassernetz angeschlossen werden können. Auch dieses Wasser muss zwar unter Einsatz von Energie erwärmt werden, die hauseigene Heizanlage besorgt das allerdings wesentlich effektiver als die Heizstäbe der Waschmaschine. Auf diese Weise sparen die Miele Modelle EcoLine W1747 und Allwater W3841 über 40% Primärenergie und CO2-Emissionen. Verstärkt wird der Ökoeffekt bei der Ecoline-Maschine durch die neuen 20°- und Kaltwasser-Programme. Das Allwater-Modell dagegen reduziert den Trinkwasserverbrauch, weil es nicht nur mit Leitungswasser, sondern auch mit Regen- oder Brunnenwasser betrieben werden kann.