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Viele moderne Waschmaschinen sind mit Programmen für besonders kurze Laufzeiten ausgestattet. Diese Kurzprogramme absolvieren teilweise in 15 Minuten ein komplettes Waschprogramm inklusive spülen und schleudern. Gedacht sind sie für leicht verschmutzte oder nur kurz getragene Wäschestücke, die lediglich eine schnelle Auffrischung benötigen. Gleichzeitig erhoffen sich die Verbraucher von den Schnellprogrammen große Einsparungen bei Strom und Wasser. Das klingt zunächst plausibel, könnte aber trotzdem ein Irrtum sein. Das Forum Waschen, eine Initiative für mehr Nachhaltigkeit beim Waschen, erklärt die Hintergründe.
Den Waschprofis vom Forum Waschen zufolge kann das Waschmittel beim Kurzprogramm-Betrieb seine Waschkraft nicht optimal entfalten, denn die Wirksamkeit des Waschmittels hängt direkt von der Einwirkzeit ab. Setzt man den Strom- und Wasserverbrauch in Relation zur Waschkraft, so stehen die Kurzprogramme aus diesem Grund nicht allzu gut da, denn das Wasser muss im Kurzprogramm ebenso erwärmt werden wie im normalen Waschprogramm.
Das Forum Waschen empfiehlt dagegen, bei niedrigen Waschtemperaturen von 30° oder 40° möglichst lange Programmlaufzeiten zu wählen, z.B. durch Drücken der Intensiv- oder Fleckentaste, wenn eine solche vorhanden ist. Die Waschkraft des Waschmittels wird dadurch optimal ausgenutzt und der Energieverbrauch so weit wie möglich begrenzt.
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