Braucht man wirklich ein Bügelbrett zum Bügeln? Wer viel Bügelarbeit hat, macht sich das Leben mit einem höhenverstellbaren, ergonomischen Bügelbrett auf jeden Fall leichter. Anders sieht es aus, wenn man nur gelegentlich das Bügeleisen schwingt. Für die erste eigene Wohnung oder fürs Studentenwohnheim ist das Bügelbrett z.B. keine Anschaffung mit Priorität, denn meist steht es unbenutzt in der Ecke. Wer ein paar Tipps beachtet, bringt seine Hemden, Hosen und Blusen auch ohne Bügelbrett in Form.
Im Grunde benötigt man lediglich eine ebene Fläche zum Bügeln. Esstisch oder Küchentisch haben sogar den Vorteil, dass sie viel mehr Platz bieten als der durchschnittliche Bügeltisch. Optimale Bügelergebnisse erhält man mit der richtigen Unterlage, die weder zu weich noch zu hart sein darf. Am besten funktioniert eine Wolldecke als Unterlage in Kombination mit einer Leinendecke. Mehrfach gefaltete Baumwoll-Bettwäsche erfüllt die Funktion ebenso gut. Wichtig: Keine synthetischen Kunstfasern als Unterlage benutzen, denn Baumwolle und Leinen sind hitzebeständiger. Benutzt man ein Dampfbügeleisen, sollte die Unterlage anschließend zum Trocknen aufgehängt werden. Für wenig Geld gibt es auch spezielle Bügeltischauflagen und Bügeldecken in variablen Größen, mit denen man jeden Tisch im Handumdrehen in einen Bügeltisch verwandeln kann.
