Feb 02

Die Aussagen zum spezifischen CO2-Ausstoß bestimmter Produkte werden immer präziser: Im Rahmen der Klimadebatte erarbeiten Experten im Moment Berechnungsformeln zur Bestimmung des so genannten CO2-Fußabdrucks (engl. “carbon footprint”) für Alltagsprodukte. Dabei geht nicht nur der durch den Betrieb erzeugte Energieverbrauch in die Rechnung ein, sondern auch die Energie, die beispielsweise für die Herstellung und den Transport von Erzeugnissen aufgewendet werden muss. Ziel ist es dabei, so ein Bericht von Welt-online , auf der Basis einheitlicher Formeln die CO2-Bilanzen verschiedener Produkte vergleichbar zu machen. Auch die Entwicklung eines CO2-Öko-Labels wäre denkbar. Dabei kann schon jetzt jeder Privathaushalt einen Beitrag zur Einsparung von Kohlendioxid leisten, zum Beispiel beim Betrieb der Waschmaschine.

Die CO2-Bilanz jedes Bundesbürgers liegt, Welt-online zu Folge, bei durchschnittlich 30kg pro Tag. Zu dieser Zahl addieren sich alle Aktivitäten von der Ernährung über Arbeit und Mobilität bis hin zum Haushalt. Ein Waschgang bei 60°C schlägt dabei mit einer CO2-Emission von 750 Gramm zu Buche. Wäscht man seine Wäsche dagegen bei 30°C, so resultieren daraus lediglich 240 Gramm Klima schädigendes CO2, was einer Einsparung von rund einem halben Kilogramm entspricht. Es lohnt sich also, Einsparpotentiale konsequent zu nutzen. Und auch die Hersteller leisten dazu ihren Beitrag: Die WAE 2834P Maxx 6 EcoWash von Bosch und die Softtronic W 1747 WPS Ecoline von Miele verfügen sogar über 20°C-Programme und helfen somit, die CO2-Sparschraube weiter anzuziehen. Auch Siemens hat Waschvollautomaten im Programm, die nicht mehr Energie beim Waschen einsetzen, als unbedingt erforderlich ist: Die Modelle WM16S741 und WM14S441 waschen gering verschmutzte Wäsche im 15-Minuten-Programm „super15“ – natürlich ohne Abstriche bei der Sauberkeit.

geschrieben von Maik \\ tags: , , , , , ,


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